Text
Frank Schirrmacher, 1959-2014
Wir haben noch nicht einmal nur annähernd begriffen, was das Wesen der digitalen Welten ist, wie sie unsere alten Lebenswelten verändern, was sie mit uns und in unseren Köpfen machen.

Frank Schirrmacher, 1959-2014

Daniel Kehlmann

Daniel Kehlmann wurde 1975 als Sohn des Regisseurs Michael Kehlmann und der Schauspielerin Dagmar Mettler in München geboren. 1981 kam er mit seiner Familie nach Wien, wo er das Kollegium Kalksburg, eine Jesuitenschule, besuchte und danach an der Universität Wien Philosophie und Germanistik studierte.

1997 erschien sein erster Roman „Beerholms Vorstellung“. Er hatte Poetikdozenturen in Mainz, Wiesbaden und Göttingen inne und wurde mit zahlreichen Preisen, darunter dem Candide-Preis, dem Preis der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem Doderer-Preis, dem Kleist-Preis 2006 sowie zuletzt dem WELT-Literaturpreis 2007 ausgezeichnet.

Sein Roman „Ich und Kaminski“ war ein internationaler Erfolg, sein Roman „Die Vermessung der Welt“, in bisher vierzig Sprachen übersetzt, wurde zu einem der erfolgreichsten deutschen Romane der Nachkriegszeit. In seinem im Herbst 2017 veröffentlichten Roman „Tyll“ versetzt Daniel Kehlmann die Figur des Eulenspiegel in den Dreißigjährigen Krieg und erzählt von den seelischen Verwüstungen durch Gräueltaten und Gewalt.

Zur Zeit unterrichtet er an der New York University und ist Fellow am Cullman Center for Writers and Scholars der New York Public Library.

Quelle: kehlmann.com, Rowohlt, Wikipedia

 

Neue Zürcher Zeitung: Daniel Kehlmann erhält Frank-Schirrmacher-Preis

(Bild: M. Popow / Imago)